...die Eder-Beagle(s)
...die Eder-Beagle(s)
PitaPata Dog tickers

Mikey/Micky (mal so, mal so - je nachdem, wer ruft) gehört nun offiziell zu uns! W. hat gestern den Vertrag geschickt, und ordnungsgemäß bezahlt hab ich ihn mit Entrichtung der Tierschutzgebühr natürlich auch.

Beim Spazierengehen hat er immer die Nase am Boden, zieht Kreise, läuft im Zickzack – ja, er ist anstrengend. Besonders, wenn er den Krähen hinterher will und selbstfast anfängt zu fliegen. Oder auch, wenn er anfängt, zu „läuten“ – Mike hat die fürchterlichste Stimme der Welt, ehrlich. Oft bleiben weit entfernte
Spaziergänger kopfschüttelnd stehen, und ich lese ihnen auf 3 km Entfernung aus
den missbilligenden Gesichtern die Empörung ab: „was macht denn die Frau mit dem
armen kleinen Hund!“

Ich mach nichts, außer im Stillen zu flehen: hoffentlich ist der Hund bald ruhig...! Mike ist ein Desperado. Die anderen sind ihm relativ wurscht, er verfolgt Ziele. Seine. 
Mikey sieht oder riecht etwas Wild-Artiges, und das Geheule setzt ein. Zum Glück
passiert das nur selten, wahrscheinlich hängt es mit der Art des Wildes
zusammen. Da bleibt mir nur, abzuwarten, mit Worten käme man bei dem Krach eh
nicht weiter. Da würde auch ein donnerndes „MEIKEL!“ ungehört verhallen……

Ich nutze die Zeitspanne während des Einholens der Schleppleine, mir messerscharfe Antworten zurechtzulegen (für den Fall, dass mich einer auf den heulenden Hund anspricht), z.B.: „das ist ein hochtrainierter, nahezu unbezahlbarer Jagdhund. Anhand der Tonlage seines Geschreis kann ich Gattung, Art, Alter und Geschlecht des Wildes bestimmen.“

Mikey hat (im Gegensatz zu Georgia & Buddy) zudem anscheinend Augen wie ein Adler, aber zum Glück fast immer die Nase am Boden, sonst würde er noch mehr entdecken.

Manchmal glaube ich, wenn man dem Mikey eine fußballfeldgroße Wiese am Waldrand einzäunen würde, täte er mit wachsender Begeisterung den ganzen Tag darauf rumschnuppern……

Spaziergänge mit drei Beagle gleichen fast immer Powerwalking-Trainingseinheiten. Es hängt allerdings viel von der Tageszeit ab: je früher / später am Tag, umso
schwieriger (weil die Wildspuren dann vermutlich frischer und mehr
sind).

Spaziergänge im dichten Nebel (das gibt’s ja jetzt im November schon mal) auf freiem Feld, sind super. Da sieht der Mike die Krähen nicht. 

Im Haus ist Mikey ein Traum. Als ob er einen Schalter umlegt, sobald wir zum Hoftor reinkommen – er hört gut, schläft viel, ist lieb und brav.

Ängstlich ist er nach wie vor in vielen Situationen, wenn zum Beispiel jemand nur die Stimme hebt, ist Mikey schon halb verschwunden.

Oder wenn etwas herunter- oder umfällt – Mikey in heller Panik. Aber es mehren sich auch die Situationen, wo er zu mir kommt und gestreichelt werden möchte, oder er dreht sich in seinem Lieblingskörbchen auf den Rücken und will den Bauch
gekrault haben….bei vielen Gelegenheiten hat er einen so fragenden Gesichtsausdruck, als ob er überlegt, ob er das jetzt darf oder nicht.

 

Mikey hat eine Fell-Anomalie über der Nase, was ihm einen ganz besonderen Gesichtsausdruck verleiht - er sieht immer nachdenklich aus, als ob er die Stirn runzelt. Dieser Ausdruck in Verbindung mit seiner Tapsigkeit ist unvergleichlich!

 

Mikey hat einige lustige Eigenarten, die langsam zutage treten:

wenn er mir seine Zuneigung versichern will, lehnt er seine Stirn an mich und drückt mit seinem ganzen Körpergewicht dagegen. Nach ein paar Sekunden lässt er wieder langsam los und rollt sich zufrieden irgendwo zusammen. (Georgia z.B. taucht ganz oft mit dem Kopf unter meinem Arm durch und drängelt sich so vor).

Knabbersachen kaut er oftmals „freihändig“, d.h. er hält sie nicht mit seinen Pfoten
fest.

Alle Hunde gehen auf der rechten Seite die Treppe hoch. Mike geht links, was für die Menschen in unserem Haushalt manchmal irritierend ist.

Mikey’s Art, unsere steile Wohnungstreppe hinunter zu gehen, ist einzigartig: er hopst mit 2 x 2 Pfoten-Sprüngen (also, jeweils die Vorder- und Hinter“achse“) und voll konzentriert bergab.

Kommen wir beim Spazierengehen an einer Hecke vorbei, schmeißt sich Mikey seitlich in die Hecke, läuft aber dabei weiter, und lässt sich von den pieksigen Zweigen massieren. 

Die Vorstellung von einem "schönen" Spaziergang differieren bei unseren Dreien. Georgia spielt am liebsten eine Runde „ich bin ein freier Hund und lauf, wohin ich will, sogar im Wald (aber nur, solange ich meine Menschen noch sehen kann) “ mit sich selbst.
Buddy möchte lieber ein schönes Loch graben.

Mikey läuft im Zickzack über die Wiese und macht dabei Geräusche, die jeden Hasen imUmkreis von fünfhundert Metern sofort in die Flucht schlagen.  

Georgia, der ICE unter den Beagles, rollt heran und schubst Buddy volle Kanne von seinem Ausgrabungsprojekt weg. Buddy beißt Georgia in die Beine und setzt sich durch. Georgia gräbt einfach ein anderes, eigenes Loch. Das findet Buddy interessant. Irgendwann wechselt man sich ab und beißt auch schonmal große Stücke Erde ab......bäh....

Mikey schenkt all dem keine Beachtung, er dreht seine Kreise und schnuppert jeden Quadratzentimeter wieder und wieder ab. Mir werden die Arme lang....und länger......! 

Buddeln oder Wälzen in undefinierbaren Sachen interessieren Mikey nicht die Bohne. Die Geräusche, die er während seiner ausgiebigen Schnüffeltouren macht, erinnern an ein Trüffelschwein im Duftrausch. Nach gründlichem Abgehen aller vorgefundenen Spuren ist Mikey am Ende des Spaziergangs platt. Der müdeste Hund von allen schafft es grade noch, einige gereichte Leckerlies und die Futterportion zu nehmen, dann schläft er nur noch. Und träumt, mit zuckenden Pfoten und leisem Bellen. Manchmal geht eine der beiden anderen an Mikey’s Körbchen, wie um besorgt nachzuschauen, ob noch alles in Ordnung ist. 

Mikey ist toll! Das finden offenbar auch Georgia und Buddy. Die drei gehören wirklich zusammen.

Ich finde es sehr faszinierend, wie unterschiedlich unsere drei Beagle sind, nicht
nur im Äußeren, sondern auch charakterlich.
 

Nach fast fünf Monaten mit Mikey ein "kleines" Update......Ärger mit dem Mikey gibt es nicht (okay, die Leute gucken, wenn er seinen Spurlaut zum besten gibt.) Höchstens Ärger WEGEN Mikey. Und zwar ärgere ich mich. Über andere Menschen.

Solche, die nicht in der Lage* sind, innerhalb eines guten dreiviertel Jahres einen Hund halbwegs in die Familie zu integrieren.

Solche, die fähig* sind, einen Hund in exakt dieser Zeit noch mehr zu verkorksen. Solche, die zu saumselig* sind, angemessene Hilfe anzufordern. 

Und WIE der Mikey verkorkst ist. Hätte man nicht gleich zu Anfang der ersten
Jagdausflüge handeln können? Mikey (und uns!) wäre einiges erspart geblieben. So
aber, durch stunden- und nächtelanges selbstbelohnendens Jagdverhalten mit einer Menge aufgeregtem Geheule hat sich das unerwünschte Verhalten so richtig schön tief in die Windungen des Beagle-Hirns eingegraben, und ich werde noch Monate, wenn nicht Jahre brauchen, bis der Hund vernünftig an der Leine gehen
kann. 

Wie kann das sein? Wenn man doch sieht, dass der Hund beginnt, ein problematisches Verhalten zu entwickeln – wie kann man dann abwarten, nicht handeln? Und wenn es ein Verhalten ist, was meinen Hund gefährdet – wie kann ich dann immer noch zögern? Jeder Hundebesitzer, erst recht jeder Beagle-Besitzer, kommt eines Tages in die Situation, wo der Hund ausreißt, wegläuft, nicht mehr hört. 

Ich bin selbst schon mehrmals in der Situation gewesen, wo irgendetwas
Unvorhergesehenes passiert ist, und wenn es ein den Geist aufgebender Verschluss
am Geschirr war. Dann war der Beagle erstmal weg, und wenn einer rennt (Buddy),
rennt die zweite (Georgia) mit….und dann bin ich heilfroh, wenn ich nach einer
Stunde alle Hunde wieder beisammen habe, was aber in diesem Jahr auch einmal
nicht funktioniert hat.

Das passiert. Auch Jägern, übrigens. Nur: man darf es halt nicht hinnehmen oder gar forcieren, und man muss alles dransetzen, um eine Wiederholung solcher
Situationen zu vermeiden, denn: die Runden werden immer größer, die Verlockung
auch. 

Immerhin geht Mikey jetzt alleine schon ganz ordentlich mit. In der Mini-Meute ist es aber streckenweise noch sehr schlimm. 

Zum Glück ist er ein lernwilliges und helles Köpfchen, er folgt meine Anweisungen
schon ganz gut. Außer……es ist eine Spur in sein Näschen geraten. Dann wird das
Beagle-Gehör komplett abgeschaltet, vermutlich um eine totale Relais-Überlastung
zu vermeiden……. 

Wir haben aber auch extrem fiese Rehe hier, neulich, beim ersten Schnee, querten
direkt vor uns drei Stück den Hang. Und drei Beagle sprangen im Karree. Und das
Fieseste: kaum waren wenigsten 2/3 der Beagle-Meute wieder halbwegs auf dem
Teppich, KOMMT EINS DER REHE ZURÜCK und rennt heim in den anderen Wald!

Nach diesem Spaziergang war ich sehr müde.  

Nicht jeden Tag habe ich die Zeit für eine strategisch ausgefeilte Routenplanung zur Vermeidung jeglichen selbstbelohnenden Jagderfolges, und leider habe ich nur selten einen menschlichen Spaziergeh-Co-Piloten dabei. 

Eines Nachmittags Ende Dezember, zwischen Früh- und Nachtdienst natürlich, lag ich vor Wut heulend bäuchlings im Matsch, weil ein durchdrehender Mikey nicht mehr daran dachte, dass ich mit meinen zwei völlig unzureichenden, langsamen Menschenbeinen irgendwie hinterher muss – weil ich ums Verplatzen nicht die Leine loslassen werde, und es mich irgendwann einfach von den Füßen riss, das Beagle-Triumvirat, wobei zwei Drittel desselben vermutlich keinen blassen Schimmer hatten, was das erste Drittel so verrückt gemacht hatte. So stürmten, stolperten, schlitternden wir über die nassen Wiesen, bis es schließlich zum Showdown kam. Und ich bis heute hoffe, dass mich niemand gesehen hat!  

Okay, die Leute, über die man sich so ärgert: solche, die dann das Motzen und Jammern anfangen, wenn jemand sich eingemischt hat. Auf ausdrücklichen Wunsch
eingemischt hat. 

Solche, die zwar bei jeder Gelegenheit betonen, selbst ja „Tierfreund“ zu sein, und
eigentlich auch „nichts sagen“ wollen…..aber bellen, nee, bellen sollen die Hunde doch bitte nicht. 

Und solche, die nie im Leben über die Anschaffung eines Hundes aus dem Tierschutz nachdenken würde, zum einen aus eindeutigen Prestigegründen (man trägt ja auch keine Jeans ohne Namen, also hat der Familienhund auch den entsprechenden Background zu haben), zum anderen, weil die Hunde aus dem Tierschutz ALLE eine RIESENMACKE haben und VÖLLIG GESTÖRT sind. 

     Was das Armutszeugnis schlechthin ist. Wenn ich nicht in der Lage bin oder
wenigstens den Wunsch habe, einem Tier seine Angst oder schlechten Erfahrungen
erträglicher zu machen – was mag das über mich aussagen? 

Und auch die, die trotz mindestens eines Hundes ihr Leben weiterhin so leben, als
wäre gar kein Hund da. Soll heißen, dass der Hund nicht nur während der Arbeitszeit, sondern auch bei der Ausübung irgendwelcher Hobbys, beim Ausgehen, Essengehen, Kinogehen, Partygehen, auf-den-Geburtstag-gehen, normal-einkaufen-gehen, „shopping“ gehen, Kindergartenfest, Freunde treffen, etc, etc……..allein mit sich zu Hause bleibt. Und wehe, er stellt was an.

*die Adjektive lauteten vor der Überarbeitung des Textes anders, aber ich möchte mich nicht wieder tagelang mit erboster Kritik beschäftigen..... ;-)

Durch sein ständiges Geschnuffel ist Mike häufig in einem Zustand, der eine "Unterbodenwäsche" erforderlich macht . Das heißt, er wird in die Badewanne gepackt und an Beinen und Bauch sanft abgeduscht.

Am Anfang geriet Mikey halb in Panik, wenn er in die Badewanne gestellt wurde.
Jetzt hat er eine rutschfeste Gummi-Unterlage, auf der er sicher stehen kann,
und er weiß auch schon, dass ich auf ihn aufpasse und ihm nicht weh tue. Ein
bisschen scheint er die Wäsche mit dem langsam laufenden Wasser bereits zu
genießen.
 

Wenn ich mit dem Schrubber oder Besen komme, (was NOCH häufiger der Fall ist) kriegt er Angst. Mittlerweile schnuppert Georgie aber schon am Putzlappen, und Mikey wirkt nicht mehr so ängstlich, sondern schon etwas neugierig. Er beobachtet, was die anderen tun, und EIGENTLICH möchte er auch gern mal dran schnuppern…..ein bisschen braucht er aber wohl noch.

Wenn ich etwas Größeres trage, reagiert er auch so. Wenn ich ihn dann necke und ein bisschen in die Knie geh, nimmt er die Spielaufforderung aber meist an und beugt die Vorderbeine….und hüpft hin und her und fordert mich zum Spielen auf. Bei Mikey ist das ein Meilenstein! und noch ein Stück toller als bei Georgia.

 

Eines Abends, vor der Nachtschicht, hat er sich plötzlich in meinen Arm gekuschelt und geschlafen. Ich hab geheult, als ich zur Arbeit fuhr, weil ich ihn loslassen
musste.

Mikey schläft so gut wie nie im Bett, höchstens mal tagsüber, wenn keiner guckt. Und es ist auch relativ selten, dass er so engen Kontakt sucht, außer seine
Kopfdrück-Nummer.
 

Wenn ich dann wegfahre, kommt er oft mit auf den Hof. Er schaut mir zu, wie ich ins Auto steige, und wirkt ganz unschlüssig. Er geht einen Schritt nach links, einen
nach rechts, guckt sich etwas verloren um….und zockelt dann langsam (und sehr
resigniert, so scheint es) wieder nach oben.

Am liebsten würde ich aus dem Dienst (außer meiner Tochter, natürlich) meine Hunde anrufen und fragen, wie’s geht…..ist das noch normal?

 

Er spielt Stöckchen! Am 11.01. hat er zum ersten Mal mit gemacht! Er springt mit
großer Freude los und rast mit einem Affenzahn hinterher – und wenn er es dann
hat, schaut er ratlos zu mir „und jetzt?“ Dann fordere ich ihn frohgemut auf:
„ja, Mikey, bring’s“ Und dann rennt er wieder los und bringt – sich selbst……das
Stöckchen holt derweil einer der anderen…….:-)
 

Ich bin jeden Tag aufs Neue froh, dass wir ihn behalten haben. Er ist ein richtiges
kleines Goldstück, und ich möchte gar nicht wissen, wie schlecht ich mich fühlen
würde, wenn ich mich jeden Tag fragen müsste, wie es ihm geht.

 

Mikey hat ein herausragendes Talent: er findet Wasser!!! Bei Spaziergängen, besonders wenn es etwas wärmer ist, fiel uns auf, dass er zuverlässig jeden Bach, Wassergraben, Pfütze, Gartenteich - auch den fremder Leute (!) -  findet. In dieser Hinsicht ist auf Mikey absolut Verlass, auch auf unbekanntem Terrain. Mikey ist eine Wünschelrute in Beaglegestalt!!

27.08.2011 – 27.08.2012

 

Heute vor einem Jahr ist Mikey als Pflegehund bei uns eingezogen. Diesem Einzug voraus ging ein unschönes Hickhack zwischen Mikeys ehemaliger Familie (die ihn nach wenigen Monaten unbedingt und schnell loswerden wollte), und der Tierschutz-Organisation (keine Laborbeagle-Orga), die Mikey damals an die Leute vermittelt hatte und nun ihre eigenen Verträge nicht mehr kennen wollte, voraus.

Jemand, dem Mikeys Wohl am Herzen lag (oder vielmehr, wie sich später herausstellte, der nachbarschaftlichen Frieden), wandte sich an mich, weil „du doch auch Beagle hast“.

Ja. Ich fuhr hin und sah einen verwahrlosten, traurigen Hund an einer Kette in der Augustsonne liegen. Es folgten mehrere nicht zufriedenstellende Gespräche UND ein Anruf bei Iris (sehr zufriedenstellend).

Wenige Tage später zog Mikey, wie gesagt, bei uns ein.

Und machte mich dann zum Pflegestellen-Versager.

Ich werde nie vergessen, wie Mikey da in dem Garten lag. Wie zögerlich und schüchtern er schließlich angewackelt kam, wie er aussah. Neben sich hatte er so einen Futterball, leer, den er unglücklich anschubste.

Jetzt dürfen gern alle Tierschützer aufschreien, das könne ja wohl nicht ein Sinnbild eines vernachlässigten, falsch gehaltenen Hundes sein!

Doch, für mich war es das aber. Und wenn ich heute meinen chaotischen, schwierigen Mikey anschaue, der mich abgöttisch liebt, aber trotzdem lieber seine eigenen Wege geht….wenn er mit den anderen im Garten spielt und sogar mich zum Spielen auffordert….wenn er offensichtlich glücklich mit fliegenden Ohren durch die Wiese rennt….wenn er seinen Kopf an mich drückt und 2x2-Pfoten-weise die Treppe runterhüpft….dann glaube ich, dass das den ganzen Streß mit seiner Jagdleidenschaft (es heißt, er sei ein ehemaliger Meutehund), seiner Kreissägen-Stimme und seiner Angst vor ALLEM, durchaus wert ist.

Ich hab dich lieb, Mikey!J

"Und dann lauf ich und lauf ich
wohin ist noch offen
am Besten nur weit, weit weg
vielleicht Washington D EASY, ea ea, mh mh...."

(Text: copyright CRO)

Zu den schönsten Momenten meines Tages zählt, wenn Mikey freiwillig zu mir kommt und kuscheln will. Er drückt dann seinen Kopf an mich oder legt sich dicht neben mich. Es sind immer nur wenige Minuten, dann hat er wieder genug von all der Nähe, aber die sind unschätzbar wertvoll für mich. Weil es so lange gedauert hat, bis es soweit war.